Matratzen

Ein Bett besteht aus verschiedenen Bestandteilen, zu denen auch eine Matzratze gehört.

Matratzen sind in eigentlichen, gepolsterte Schlafunterlagen und werden üblicherweise auf das entsprechende Lattenrost oder eine passende Federung aufgelegt.

Matratzen sind Voraussetzung, um eine optimale Schlafposition zu ermöglichen, Bequemlichkeit, Schlafkomfort zu ermöglichen. Matratzen sollen außerdem die Haut vor Druckschäden beim Schlafen schützen.

Grundbestandteile einer Matratze sind der Matratzenkern, und der Oberflächenbezug.

Matratzenkerne können aus den unterschiedlichsten Materialien hergestellt sein, wobei jedes Material Vorteile und Nachteile hat. Insbesondere Stoffe, wie Schaumstoff, Latex, Naturmaterialien oder ein Federkern stellen das Innere der Matratze.

Der äußere Matratzenbezug ist ebenfalls aus verschiedenartigen Stoffen, je nach Anspruch des Benutzers. Diese Stoffe können sein: ein sogenannter Drellbezug, Vlies, Schaf- oder Baumwolle, Rosshaarmaterialien oder Wildseide.

Matratzen werden nach hohen Ansprüchen immer häufiger in verschiedene Liegebereiche eingeteilt. Sie passen sich somit dem anatomischen Körperbau an und ermöglichen ein gesundes Liegen in Hinsicht auf den Knochen- und Muskelbau des Menschen. Genormte Standardgrößen ermöglichen eine übersichtliche Matratzeneinteilung entsprechend dem Bettuntergestell.

Eine individuelle Matratzenauswahl wird durch unterschiedliche Härtegrade und Matzratzentypen ermöglicht. Hierbei werden Bonellfederkernmatratzen, Cosiflexfederkernmatratzen, Taschenfederkernmatratzen und Tonnentaschenfederkernmatratzen unterschieden.

Im Rahmen einer fachgerechten Beratung werden die jeweiligen Vorzüge und Empfehlungen von geschultem Personal gegeben.

Innerhalb der Kategorie der Latexmatratzen werden Naturlatex- und Schichtlatexmatrazen unterschieden. Eine weitere Klassifizierung stellen Schaumstoffmatratzen und Naturmatratzen dar. Besondere Matratzen, die speziellen Ansprüchen und Anforderungen gerecht werden, sind Wasserbetten, Antidekubitusmatratzen und Luftmatratzen.

Die Herstellung und der Handel mit Matratzen bietet ein sehr umfangreiches Repertoir und ist immer durch Neuentwicklungen bestrebt, die Bedürfnisse der Kunden zu befriedigen. Gesunder und erholsamer Schlaf stehen dabei immer wieder im Vordergrund.

Ein ganz wichtiger Aspekt ist nicht nur die richtige Matratze, auch die entsprechende Matratzenhygiene spielt eine wichtige Rolle.

Eine gute Vorkehr gegen vorzeitige Verschmutzung ist die Auflage eines Molton Spannbettuches zwischen Matratze und Bettuch.

Matratzen sind heutzutage fast ausnahmslos mit einer abnehmbaren und auch bei hohen Temperaturen waschbaren Matratzenhülle überzogen. Diese sollte in längeren, aber regelmässigen Abständen gewaschen werden. Auch ein entsprechendes Lüften oder Absaugen des Matratzenkörpers ist eine geeignete Hygienemaßnahme. Moderne Matratzen enthalten Garantieleistungen und fast immer entsprechende Herstellerangaben zur Reinigung. Darin wird auch ein Wenden der Matratze in bestimmten Zeitabständen empfohlen.

Die preislichen Unterschiede werden beim Matratzenkauf schnell deutlich. Billigere Matratzen nutzen sich schneller ab, sind in kürzester Zeit durchgelegen und sind von eher schlechten Liegeeigenschaften gekennzeichnet. Eine gute Matratze ist dann gut, wenn sie die individuellen Bedürfnisse und Wünsche des Käufers erfüllt. Eine Matratze sollte gut riechen, meist riechen Matratzen jedoch nach Kunststoff oder verschiedenen Biomaterialien. Die Elastizität ist ein weiterer Aspekt für eine gute Matratze. Die Elastizität ist Basis für ein optimales Liegegefühl. Nach einem kurzen Probeliegen wird schnell deutlich, welche Unterschiede eine andere Matratzenhärte auf den Liegekomfort hat. Im Zuge der häufiger werden Rückenbeschwerden steigt die Nachfrage nach rückenschonenden, orthopädisch empfehlenswerten und entspannenden Schlafunterlagen. Aber auch eine gute Atmungs- und Lüftungseigenschaft bei schwankenden Temperaturen ist wichtig für einen angenehmen Schlaf.